
Von dieser Philosophie beflügelt, ist der Schweizer Aids-Pionier Prof. Ruedi Lüthy – unter anderem Mitbegründer der Stiftung Zürcher Lighthouse – 2003 ins südliche Afrika nach Simbabwe gereist, wo mehr als ein Viertel der Bevölkerung mit dem HI-Virus lebt. In Harare hat er unter schwierigen Bedingungen eine ambulante HIV-Klinik und ein Referenzlabor aufgebaut. Finanziert wird die Einrichtung vor allem aus Spendengeldern zugunsten der gemeinnützigen Stiftung Swiss Aids Care International und der DEZA. Mehr als 94% der Spendengelder fliessen direkt ins Projekt und nur knapp 6% in die Verwaltung.
Heute werden in der Klinik bereits 3’800 Patientinnen und Patienten betreut, davon ein Drittel Kinder. Der Therapieerfolg liegt bei über 90%.

Während heute in allen Industrieländern insgesamt pro Jahr weniger als 500 Kinder bei der Geburt von ihren Müttern mit HIV angesteckt werden, sind es in der Dritten Welt noch immer mehr als 1000 pro Tag. Dieser Tragödie wirksam zu begegnen, ist eines der Hauptanliegen von Swiss Aids Care International. Der Grund dafür ist einfach: Kinder sind die Zukunft eines jeden Landes.
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Weltweit sind nahezu 33 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Zwei Millionen Menschen sind allein im Jahr 2007 an Aids verstorben. Im südlichen Afrika sind die Perspektiven besonders düster: Dort leben mehr als 22 Millionen Infizierte, und es sterben täglich über 4000 Menschen an den Folgen von AIDS (Tuberkulose, Lungenentzündung usw.).
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